Pädagogische Zusatzqualifikation für Pflegefachkräfte nach §14 Abs. 2 LPersVO/ Baden-Württemberg

Termine

In Heidelberg:
28.02.22 bis 24.06.22
eine Blockwoche pro Monat in Präsenz oder nach Vereinbarung

Sie erhalten ein Zertifikat mit Leistungsnachweis.

Blended Learning oder Präsenzfortbildung

Beschreibung

Ziel der Fortbildung

Pflegefachkräfte benötigen für die Arbeit in der Eingliederungshilfe eine Zusatzqualifikation nach § 14 Abs. 2 LPersVO. Nach erfolgreichem Abschluss der pädagogischen Zusatzqualifikation gelten die Pflegefachkräfte als Fachkräfte in der Eingliederungshilfe und können (sozial-)pädagogische Aufgaben in stationären Einrichtungen für volljährige Menschen mit Behinderungen übernehmen. Dazu gehören die pädagogische, sozialpädagogische und psychosoziale Betreuung, die heilpädagogische Förderung und die teilhabeorientierte Planung.

Zielgruppe

Pflegefachkräfte (Altenpfleger*innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen, Krankenpfleger*schwestern)

Inhalte der Fortbildungsmaßnahme

Die Teilnehmenden erlernen in der Fortbildung medizinisches Hintergrundwissen zu seelischen Behinderungen bzw. psychischen Erkrankungen. Außerdem erhalten die Lernenden während der Fortbildung die pädagogische Kompetenz Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf als selbstbestimmte Träger individueller Rechte wahrzunehmen. Situationen und Verhaltensweisen sollen in ihrer Komplexität personenzentriert wahrgenommen und verstanden werden. Das eigene Verhalten sowie das Verhalten von Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf werden reflektiert, analysiert und mögliche Haltungen, Methoden und Kommunikationsformen besprochen.

Preismodelle

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4 Blockwochen | 28.02.22 bis 24.06.22

Unterricht in Präsenz - Gesamtumfang: 200 UE + 40 UE Selbststudium

Personalisiertes Zertifikat mit Leistungsnachweis nach Fortbildungsteilnahme

Einzelbuchungen sind möglich

890,- EUR

für Pflegefachkräfte
(Altenpfleger*innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen, Krankenpfleger*schwestern)

Jetzt buchen

Inhalte

  • 80 UE Theorie in Präsenz oder in virtueller Präsenz
  • 40 UE Praxistransfer in Präsenz
  • 40 UE begleiteter Praxistransfer im Arbeitsumfeld
  • 40 UE Vertiefung der Inhalte in Präsenz
  • 40 UE Selbststudium zur Anfertigung der Praxisarbeit

Die Fortbildung kann an Ihre einrichtungsinternen Anforderungen angepasst werden.

Modul 1 | 40 UE

Basiswissen zu seelischen Behinderungen bzw. psychischen Erkrankungen

Im ersten Modul wird Grundwissen zu psychischen Krankheitsbildern vermittelt. Ebenfalls setzen sich die Teilnehmenden mit der Lebenswelt, -situation, und –qualität von Personen mit seelischer Behinderung bzw. psychischer Erkrankung auseinander.

Modul 2 | 40 UE

Pädagogik in der Inklusion und Teilhabe/ Theorie

Im zweiten Modul wird theoretisches Wissen zur Sozial- und Sonderpädagogik vermittelt. Die Gesetzesgrundlage der Arbeit in der Eingliederungshilfe ist das Bundesteilhabegesetz.


Modul 3 | 40 UE

Begleiteter Praxistransfer im eigenen Arbeitsumfeld

Basierend auf Situationen aus dem eigenen Arbeitsumfeld analysieren die Teilnehmenden ihre eigene Haltung, Methodik und Kommunikationsform im Umgang mit deren Klienten.

Modul 4 | 40 UE

Pädagogik in der Inklusion und Teilhabe/ Praxistransfer

Im vierten Modul wird das erlernte theoretische Wissen anhand von Fallbeispielen und analysierten Situationen aus dem eigenen Arbeitsumfeld in die Praxis transferiert. Die Arbeit in der Teilhabe ist herausfordernd. Auch bei gleichen Krankheitsbildern ist der Umgang mit den individuellen Menschen unterschiedlich. Gerade in routinierten Alltagshandlungen liegt großes Potential für nachhaltiges Lernen und sozialpädagogischen Beziehungsaufbau. Diese Gelegenheiten werden in dieser Woche identifiziert und analysiert, wie sie am besten genutzt werden können.


Modul 5 | 40 UE

Vertiefung der Inhalte

Die erlernten Kenntnisse und die erworbenen Fähigkeiten werden gezielt vertieft und aufgekommene Fragestellungen aus dem Theorie-Praxis-Transfer geklärt. Die Teilnehmenden stellen in einer kurzen Präsentation ihre angefertigte Praxisarbeit vor. Der Fortbildungs- und Lernprozess der Teilnehmenden wird gemeinsam reflektiert und ausgewertet.

Methoden

Wir legen in unseren Weiterbildungen Wert auf anwendungsorientiertes Vorgehen. Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen wird während der Weiterbildung mit Brainstorming, Clustern, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Reflexionsübungen, Gesprächsführungen und Rollenspielen gearbeitet.

Frage- und Aufgabenstellungen aus der individuellen Praxis werden in der Gruppe aufgegriffen. Zur Verknüpfung der Theorie mit der Praxis wird zwischen den Modulen zwei und drei eine Aufgabe mit einem Umfang von 40 UE gestellt, die im individuellen Arbeitsumfeld bearbeitet wird. Die Ergebnisse werden in der anschließenden Praxisreflexion aufgegriffen. Bei der Erarbeitung einer Praxisarbeit wird das gelernte Wissen vertieft und auf eine bestimmte Situation aus dem Arbeitsalltag angewandt.

Kontakt

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Kostenlose Bildungsberatung:

Beratung per Telefon: 030 20 61 76 802

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